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Montag, 16. März 2009

Reisebericht - Teil II - Der zweite Tag

Freitag, 13.03.2009
Evas Wecker klingelte wie gesagt schon ziemlich früh, was mich nicht weiter störte, denn ich konnte mich ja einfach nochmal umdrehen und noch eine Runde weiter schlafen =). Den Vormittag habe ich dann mit skypen und surfen verbracht, da ich mir noch nicht so richtig zugetraut habe, alleine durch Toulouse zu wandern ... Gegen 12h habe ich dann eine Email von Eva bekommen, dass ich die Guacamole für's Mittagessen schon mal machen soll, was ich dann auch promt getan habe. Um kurz nach eins ist sie dann Heim gekommen und wir haben erst mal Mittag gegessen. Anschließend haben wir uns mit noch drei anderen Airbus-Praktikanten im Café Québec getroffen, uns Brownies und frisch gepressten Orangensaft geholt und uns mal wieder auf den Weg zur Garonne gemacht. Dort war es an diesem Tag noch voller, was bei 21°C und vollem Sonnenschein aber auch nicht weiter verwunderlich ist. Später sind Eva und ich dann losgezogen und sie hat mir ein paar Kirchen gezeigt. Anschließend haben wir noch nach einem neuen Rock für Eva geschaut, den wir dann auch bald gefunden hatte. Gegen 19h waren wir wieder Zuhause.
Dort haben Fischfrikadellen mit Salzkartoffeln gemacht. Um kurz nach acht sind wir dann los, um ins Kino zu gehen. Benjamin Button in der Originalsprache mit französischem Untertitel für nur 3,90€ pro Person. Der Film war wirklich klasse und auch nicht so schwer zu verstehen, da die den ganzen Film über sowieso insgesamt nicht so viel reden und wenn dann meist sehr langsam und deutlich. Guter Film, wirklich zu empfehlen, seht ihn euch an, wenn ihr die Möglichkeit dazu habt.
Wieder daheim haben wir noch ein Bisschen geskypt und sind dann recht schnell ins Bett, da wir am nächsten Tag auch wieder früh aufstehen mussten ...

Dienstag, 5. Februar 2008

The Rocky Horror Picture Show


Yeah, geil war's! Gestern war ich mit Tanja, Niki und Steffi in der Rocky Horror Picture Show. Diese wird jedes Jahr an Rosenmontag in der Schauburg gezeigt. Diesmal kam sie um 22.45h und der Eintritt lag bei €8,50, was einem das Spektakel wert sein sollte. Wer genauere Informationen haben möchte, einfach auf die verlinkte Seite gehen und nachlesen (wikipedia bietet auch eine brauchbare Zusammenfassung).

Im Prinzip ist es ein Mitmachmusical, denn bei diesem Kinofilm bleibt kein Zuschauer trocken oder still und ruhig auf seinem Platz sitzen. Gleich am Anfang in der Hochzeitsszene wird wild mit Reis um sich geworfen, welchen man dann oft noch Tage später in allen möglichen Ritzen seiner Kleidung und Taschen wieder findet. Danach sollte sich jeder einen mitgebrachten Hut aus Zeitungspapier aufsetzten, denn gleich wird's nass, schließlich kommen die Protagonisten – Jane Weiss und Brad Majors – in einen schlimmen Regenschauer. Sie finden daraufhin in einer altem Herrenhaus unterschlupf, dessen Bewohner ihnen jedoch von Anfang an reichlich suspekt sind. Nachdem sie das Haus betreten haben, wird erst mal der "Time Warp" getanzt und das eben nicht nur im Film, sondern auch im Publikum und wer richtig dazugehören möchte, der hat sich auch vorher zu Hause ordentlich in Schale geworfen (wie man auf den Fotos oben und unten gut sehen kann, v.l.n.r.: Steffi, ich, Niki und Tanja). Die Zwischenrufe aus dem Publikum sind ebenfalls ein fester Bestandteil, kommt zum Beispiel eine Einblendung zum Erzähler – dem Criminologist – so antwortet das Publikum mit "boring"-Rufen.

Es gibt noch ein paar andere Dinge, aber ich möchte ja jetzt nicht alles verraten, außerdem kann man dies auch wunderbar auf der Website nachlesen.

Alles in allem war es wirklich wieder ein sehr schöner lustiger Abend und wenn es sich einrichten lässt, dann werde ich mich auch nächstes Jahr an Rosenmontag wieder in Schale werfen und in die Schauburg wandern. Wer Interesse hat auch mal in den Genuss der Rocky Horror Picture Show zu kommen, kann nächstes Jahr gerne mitkommen und wer noch genauere Informationen braucht, darf sich vertrauensvoll an mich wenden.

Sonntag, 7. Oktober 2007

Ratatouille – Filmkritik

Am Freitag war ich spontan (sehr spontan, denn wir waren erst im Kino, als der Film laut Spielplan bereits 20 Minuten lang lief) in Ratatouille, dem neuen Film von Pixar und ich muss sagen: Ich bin begeistert! (Ausnahmsweise hatte Jo Müller mit seiner Kritik mal Recht)

Der Film erzählt die Geschichte einer Ratte namens Remy, die einen sehr ausgeprägten Geruchssinn hat und deshalb nicht einfach nur Müll fressen möchte, so wie es alle anderen Ratten des Clans tun. Sein Vater hat wenig Verständnis für Remys eigenartiges Verhalten, bis sich herausstellt, dass sein Geruchssinn sich hervorragend dafür eignet vergiftete Lebensmittel aufzuspüren, was dazu führt, dass er einen "Job" als Giftchecker bekommt.
Aufgrund verschiedener Geschehnisse landet er schließlich auf Umwegen im Restaurant seines Vorbilds Auguste Gusteau. Gusteau starb an gebrochenem Herzen nachdem der Restaurantkritiker Anton Ego eine vernichtende Kritik über sein Restaurant schrieb, weshalb diesem einer seiner fünf Sterne aberkannt wurde. Dort hilft er einem Jungen namens Linguini zu kochen, denn dieser ist ein furchtbarer Tollpatsch und kann überhaupt nicht kochen. Naja, soweit mal die Story.

Nun zu meiner Kritik: Wie ich bereits sagte, bin ich wirklich hellauf begeistert. Pixar ist mal wieder ein Meisterwerk gelungen. Die Charaktere sind so liebevoll und detailgetreu gestaltet, dass man wirklich mit ihnen fühlt. Die Schlüsselszene, die sozusagen Linguinis und Remys Schicksale aneinander schmiedet, erinnert an eine Szene aus Patrick Süßkinds Parfum, in der Grenouille dem Parfumeur Baldini beweist, was für ein großes Talent er besitzt, woraufhin dieser ihn als seinen Lehrling einstellt. Man könnte also sagen, dass die Ratte Remy und Grenouille sich ähneln, nur dass sie beide eben ziemlich unterschiedliche Absichten haben.

Also macht euch auf ins Kino. Es lohnt sich ganz bestimmt!